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Valiant Hearts: The Great War

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 Spiel-Infos: Valiant Hearts: The Great War
Xbox Live Arcade - Valiant Hearts: The Great War Boxart Name: Valiant Hearts: The Great War (PAL)
Entwickler: Ubisoft Montpellier
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 25. Juni 2014
Genre: Adventure
Spieler: 1
Features:
keine
Was haben die beiden modernen Rayman-Spiele, das märchenhafte Child of Light und das comichafte Kriegs-Adventure Valiant Hearts: The Great War gemeinsam? Alle vier Titel laufen auf der sogenannten UbiArt Framework, der hauseigenen Engine, die diesen Titeln ihren nahezu einzigartigen Animationsstil verleiht. Und schaut man auf das kritische Echo, das die Spiele mit dieser Engine ausgelöst haben, zählt die UbiArt Framework derzeit sicherlich zu den besten Voraussetzungen für eine gute Wertung. Auch Valiant Hearts: The Great War profitiert von einem außergewöhnlichen Artstyle und zählt mitunter zu den besten Downloadspielen des Jahres. Doch trotz teilweise herausragender Ansätze kann das Adventure wertungstechnisch nicht mit seinen Engine-Verwandten mithalten.

Der Erste Weltkrieg zum Anfassen
Am 28. Juni 1914 wurden der Erzherzog Franz Ferdinand, Thronfolger von Österreich-Ungarn, und seine Gemahlin im bosnischen Sarajevo bei einem Attentat von einem serbischen Nationalisten erschossen. Diese Bluttat war einer der ausschlaggebenden Auslöser für den einen Monat später offiziell erklärten Krieg, bei dem bis zu seinem Ende am 11. November 1918 knapp 40 Staaten involviert waren. Auf Basis dieser 1567 Tage des Schreckens entwickelte Ubisoft Montpellier das klassische Adventure Valiant Hearts: The Great War. Frei auf den Ereignissen des Ersten Weltkriegs beruhend erzählt das Spiel, das mit einem tristen, aber sehr schönen 2D-Comicstil gestaltet wurde, die Geschichte von fünf verschiedenen Charakteren, die alle auf ihre Weise das Geschehen des Krieges am eigenen Leib erfahren.
Karl ist Deutscher und lebt mit seiner französischen Frau Marie und seinem Sohn Victor in der Stadt Saint Mihiel, als seine Heimat Deutschland dem Rivalen Frankreich den Krieg erklärt und er somit des Landes verwiesen wird. Dort angekommen wird er direkt an die Front geschickt, ebenso wie Emile, der Vater von Marie, auf französischer Seite. Dieser findet in der Armee im amerikanischen Fremdenlegionär Freddie – die USA sollten erst 1917 dem Krieg beitreten – einen guten Freund und Weggefährten. In den Kriegswirren versucht dann auch noch die französische Krankenschwester Anna ihren Vater zu finden, der von den Deutschen verschleppt wurde, damit seine Erfindungen im Krieg die Waagschale auf deren Seite kippen sollen. Alle Wege werden sich über kurz oder lang an den Fronten des Kriegs kreuzen und bringen so die verschiedenen Facetten des Ersten Weltkriegs zum Vorschein.
 Autor:
Dominic Ruthardt
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
-