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Tower of Guns

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 Spiel-Infos: Tower of Guns
Xbox Live Arcade - Tower of Guns Boxart Name: Tower of Guns (PAL)
Entwickler: TBA
Publisher: TBA
Erhältlich seit: 05. April 2015
Genre: Action
Spieler: 1
Features:
zufallsgenerierte Level
Wem grundsätzlich die gute Laune vergeht, wenn kein Aufzug neben einem Treppenhaus zu finden ist, erfährt beim Erklimmen des Tower of Guns, wie gut er es doch eigentlich hat. Denn um hier das höchste Stockwerk zu erreichen, gilt es mehr als nur ein paar Stufen zu bezwingen. Es warten raumfüllende Mengen an Robotern, Kreissägen, Lasern und Bomben auf den Spieler, der sich der Herausforderung dieses Indie-Shooters stellt. Meine Skills am Controller wurden in diesem Genre-Mix aus Plattformer, Rogue-like und Bullet-Hell-Shooter jedenfalls gehörig auf die Probe gestellt. Ob Herausforderung und Spaß Hand in Hand gingen, erfahrt ihr in unserem Test.

Old-School cool
Wer das Spiel zum ersten Mal startet, wird gleich bemerken, dass es sich nicht um den nächsten AAA-Blockbuster handelt, der mit riesigem Budget minutiös geplant und umgesetzt wurde. Ganz schlicht präsentiert sich das Spiel im übersichtlichen Comic-Look, der ein wenig an Borderlands erinnert. Die Präsentation im Ganzen hält sich eher zurück und verzichtet auf Videosequenzen oder lange Erläuterungen. Die mit jeder Spielsession wechselnde charmante Ministory wird lediglich über Textboxen erzählt. Das ist aber kein Problem, schließlich liegt der Fokus eindeutig auf dem Gameplay. Dementsprechend schlicht präsentiert sich auch das Menü, in dem ihr neben dem Starten des Spiels noch einen Blick in die Optionen und Online-Leaderboards werfen könnt. Bevor es losgehen kann, müsst ihr euch zunächst für eine Waffe und Perk entscheiden. Schießeisen werden mit der Zeit immer mehr freigespielt und reichen schließlich von einem einfachen vollautomatischen Gewehr bis hin zu wesentlich abgedrehteren Wummen. Wer also am liebsten bewaffnet mit Sägeblättern in den Kampf zieht, wird sich in Tower of Guns wohlfühlen. Die Perkauswahl kommt ebenfalls variantenreich daher. So könnt ihr beispielsweise mit einer Dreifachsprung-Fähigkeit starten, oder aber potentiellen Schaden durch Levelgeometrie annulieren.

Dass jeder Spieler nach eigenen Präferenzen ins Spiel starten kann, ist angesichts des hohen Schwierigkeitsgrades und der Highscore-Jagd natürlich eine besonders clevere Entscheidung. Denn es wird von euch erwartet, dass ihr euch schnell wohl in eurer virtuellen Haut fühlt, um überhaupt das höchste Stockwerk im Tower of Guns zu erreichen. Bis ihr dort angelangt seid, müsst ihr nämlich mehrere Räume und Stages meistern, die in Sachen Gegnerdichte schnell in ihrer Komplexität steigen. Bis ihr zur Spitze, und somit zum Ende des Spiels, vorgedrungen seid, vergeht eine gute Stunde. Bevor ihr das Lesen des Tests aber empört abbrecht, lasst mich euch noch ein entscheidendes Detail verraten: Jedes Stockwerk und jeder Raum wird frisch per Zufallsverfahren zusammengewürfelt!
 Autor:
Robert Stotzem
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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