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The Witcher 3: Wild Hunt (PS4)

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Individuelle Charakter-Entwicklung
Unser Hexer gewinnt Erfahrungspunkte in dem er Feinde bezwingt, Quests erfolgreich abschließt, besondere Aufträge ausführt oder in dem er bestimmte Entscheidungen trifft. Darüber hinaus bekommt man noch zusätzliche Erfahrungspunkte, wenn man interessante Orte auf der Karte aufdeckt und die damit verbundenen Aufgaben löst. Haben wir ausreichend EP gesammelt, gewinnt unser Protagonist eine Stufe hinzu. Dies verbessert seine Werte und er erhält einen Fertigkeitenpunkt, den wir in einem der Fertigkeitenbäume einsetzen können. Diese Skillbäume konzentrieren sich auf die verschiedenen Aspekte von Geralts Fähigkeiten als Hexer und sind untergliedert in die Bereiche „Kampf“, „Zeichen“, „Alchemie“ und „Allgemein“. Dementsprechend steht es jedem Spieler frei, seinen Charakter individuell an seine persönlichen Bedürfnisse und Spielvorlieben anzupassen.
 
Interaktives Spielsystem
Geralt wird im Spielverlauf nicht nur kämpferisch gefordert. Als weitere magische Fähigkeit steht ihm ein sogenannter Hexersinn zur Verfügung, der ähnlich wie das Adlerauge in Assassin’s Creed fungiert. Dieser kommt vor allen Dingen dann zum Einsatz, wenn wir beispielsweise einer Spur folgen müssen und die umliegenden Hinweise näher analysieren möchten. Weiterhin werden uns auch einsammelbare Gegenstände mittels des Hexersinns durch besondere Farbgebung angezeigt. Außerdem werden wir nicht selten auf die Mitwirkung von Personen angewiesen sein, die wichtige Informationen für uns bereithalten. Diese werden sie jedoch in der Regel nicht freiwillig Preis geben, weshalb man in den Dialogen oftmals das nötige Geschick benötigt, um sie zu erhalten. Hierbei können sich die bereits genannten magischen Zeichen als äußerst nützlich erweisen. So steht uns in der laufenden Interaktion oftmals die Option frei, das Axii-Zeichen zu wirken und somit die ersehnten Informationen schmerzfrei zu erhalten. Anderenfalls kann man natürlich auch versuchen, das Gegenüber gewaltsam zum Reden zu bringen - ob dies jedoch den gewünschten Erfolg mit sich bringt, ist fraglich. Deshalb ist es umso wichtiger mit Bedacht vorzugehen und genau zu überlegen, wie man die Dialoge angehen möchte. Fast jede Entscheidung wirkt sich unmittelbar auf den weiteren Spielverlauf aus und ebnet so den Weg für ein individuelles Story-Ende.
Natürlich müssen wir die Nördlichen Königreiche nicht zu Fuß erkunden - hierfür steht uns nämlich Geralts treue Stute Plötze zur Verfügung. Diese erscheint per Tastendruck in seiner unmittelbaren Nähe und beherrscht drei Geschwindigkeiten: Trab, Galopp und Sprint - letzteres kostet dem Tier jedoch Ausdauer. Doch mittels eines aufgewerteten Sattels lässt sich Plötzes Kondition im weiteren Spielverlauf erheblich steigern. Man sollte das Pferd nicht als reines Fortbewegungsmittel ansehen, denn sie kann sich im aktiven Kampfgeschehen als durchaus nützlich erweisen. Sobald wir von oben herab auf Feinde einschlagen, richten wir deutlich mehr Schaden an, als im direkten Nahkampf. Auch wenn diese Art der Kampfführung zunächst einen gewissen Grad an Übung erfordert.
 Autor:
Jennifer Reichel
Testbericht
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Leserwertung:
8.8