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Tembo: The Badass Elephant

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 Spiel-Infos: Tembo: The Badass Elephant
Xbox Live Arcade - Tembo: The Badass Elephant Boxart Name: Tembo: The Badass Elephant (PAL)
Entwickler: Game Freak
Publisher: Sega
Erhältlich ab: TBA
Genre: Action - Jump 'n' Run
Spieler: 1
Features:

Der Name Game Freak ist den meisten Leuten wohl nur in Zusammenhang mit Nintendo und vor allem mit der Pokémon-Reihe ein Begriff. Kein Wunder, hat der japanische Entwickler seit 1996 doch fast ausschließlich an Spielen mit den beliebten Taschenmonstern gearbeitet. Etwas überraschend kam daher die Meldung, dass Game Freak mit SEGA als Publisher an einem neuen Spiel, ja sogar einer neuen IP für PlayStation 4 und Xbox One arbeitet. Tembo: The Badass Elephant heißt das Werk und kommt als traditioneller 2D-Plattformer daher, der laut Entwicklern von den Action-Filmen der 80er Jahre sowie von Spielen wie Donkey Kong Country und Yoshi's Island inspiriert wurde. Wir haben uns das Abenteuer des Badass-Elefanten ausführlich angesehen und können euch jetzt in unserem GU-Test sagen, ob es sich gelohnt hat.
 
Die Stadt brennt - ruft den Elefant!
Shell City liegt im Chaos. Eine Gruppe von Bösewichten namens Phantom terrorisiert die Bürger der Stadt und selbst die Nationalgarde stößt bei der Verteidigung allmählich an ihre Grenzen. Glücklicherweise hat General Krenman noch ein letztes Ass im Ärmel und ruft den Kriegsveteranen Tembo zu Hilfe. Obwohl sich der graue Dickhäuter bereits im Ruhestand befindet, zögert er keine Sekunde um seine alten Kameraden zu unterstützen und die Bewohner der Stadt zu retten. Viel mehr gibt es zur Handlung auch nicht zu sagen, denn bis auf eine handvoll an charmanten Standbildern, spielt diese innerhalb der nächsten knapp sieben Stunden absolut keine Rolle mehr. Aber das braucht es auch nicht zwingend, denn Tembo präsentiert sich genauso in allen anderen Bereichen als ziemlich klassischer 2D-Plattformer. Shell City ist in drei Zonen mit jeweils fünf Level plus einer Bonus-Zone unterteilt, jedes mit seinem eigenen Thema. Mal durchstreifen wir mit dem Elefanten die von Hochhäusern bebaute Innenstadt, dann wieder einige Dschungel-Passagen oder aber eine moderne Fabrikanlage. Trotzdem fehlt es insgesamt an der nötigen Detailverliebtheit und den optischen Highlights, weshalb es trotz seines tollen Comic-Looks im Vergleich deutlich hinter aktuellen Genre-Kollegen wie Donkey Kong Tropical Freeze oder Rayman Legends zurückbleibt.  

Die muss ich ALLE besiegen!?
Das Hauptziel ist es, in jedem Level die zehn gefangenen Zivilisten zu befreien und sämtliche, meist mehrere hundert, Feinde zu besiegen. Der Clou ist hierbei nämlich, dass sich die nächste Zone erst dann öffnet, wenn man eine bestimmte Anzahl an Feinden besiegt hat. Spieler die nicht versuchen, sämtliche Geheimgänge und Collectibles gleich beim ersten Anlauf zu finden und erst mal nur das Level an sich meistern wollen, werden dadurch auf kurz oder lang leider ein Problem haben. Nicht nur ist die Mindestgrenze an besiegten Gegnern für die nächste Zone relativ hoch angesetzt, auch wird nirgendwo angezeigt welche Gegner man denn nun bereits besiegt hat und welche nicht. Die Suche nach den letzten kleinen Phantom-Männchen kann dadurch vor allem für Perfektionisten extrem mühsam werden. Selbst das wäre aber nur halb so schlimm, wären die einzelnen Level nicht überwiegend gute 20+ Minuten lang. Auch die Speicherpunkte innerhalb dieser sind meistens äußerst sparsam gesetzt. Sowieso zieht der Schwierigkeitsgrad spätestens ab der zweiten Zone ordentlich an, wodurch man beim ersten Versuch gerne mehrere Tode mit einplanen sollte. Verliert man alle Leben muss man das ganze Level übrigens von vorne beginnen. Damit das nicht passiert, sollte man unterwegs viele Erdnüsse sammeln. Je 300 dieser Leckereien geben nämlich ein extra Leben.
 Autor:
Christoph Jäger
Testbericht
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Leserwertung:
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