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Rainbow Six Siege

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Rainbow Six: Siege macht also am meisten Spaß, wenn ihr mit möglichst vielen Kumpels auf Verbrecherjagd geht. Absprachen über das Headset und Kenntnisse der Vorlieben der Mitspieler, erhöhen den Spielspaß ungemein. So kann ein einigermaßen geübtes Team locker die meisten Spiele für sich entscheiden. Für positive Aktionen erhaltet ihr übrigens Erfahrungspunkte, die nach Abschluss des Matches zu einer Währung umgerechnet werden. Mit diesen Ruhmespunkten kauft ihr neue Operatoren, Waffenaufsätze und Gadgets. Am besten lassen sich diese Punkte übrigens zusammen mit Freunden gegen Bots farmen. Technisch kann das Spiel nicht ganz mit seinen taktischen Ansprüchen mithalten. Um ein möglichst flüssiges Spiel zu ermöglichen, wurden die Details und die generelle Auflösung doch arg heruntergeschraubt. Eine wahre Schönheit, wie man es mittlerweile von anderen „Next Gen“-Spielen gewöhnt ist, ist Rainbow Six: Siege also nicht geworden. Die Optik ist eher altbacken und unspektakulär, erfüllt aber ihren Zweck – das Spiel läuft sehr flüssig. Die Audio-Ansprüche hingegen können sich hören lassen. Sturmgewehre und Pistolen wirken soundtechnisch ordentlich druckvoll und die Explosionen lassen es krachen. Alles in allem erfüllt die technische Seite des Spiels aber lediglich ihren Zweck und kann nicht als Aushängeschild des Spiels herhalten.
 
FAZIT
Rainbow Six: Siege ist unterm Strich ein guter Versuch von Ubisoft in den Markt der Online-Taktik-Shooter vorzudringen. Besonders für Konsolenspieler war das Angebot bisher ja eher mau. Der größte Vorteil, ist jedoch möglicherweise auch gleichzeitig das größte Manko. Ihr seid sehr darauf angewiesen, dass ihr brauchbare Team-Kameraden zugelost bekommt. Daran ist vor einem guten Jahr auch schon 2K’s Monster-Hatz Evolve gescheitert. Solltet ihr die Möglichkeit haben, ein paar Freunde zum Kauf zu animieren, wird euch Rainbow Six: Siege jedoch sicherlich viele unterhaltsame Stunden bieten. Solospieler hingegen müssen sich klar sein, dass sie sich am besten Ingame neue Online-Freunde anlachen sollten. Wie bereits im Text erwähnt, müssen dann aber auch Abstriche bei der Optik in Kauf genommen werden. Technisch sollte sich Ubisoft also bei einer möglichen Fortsetzung etwas mehr ins Zeug legen. Alles in allem macht das Spiel eine brauchbare Figur und ist besonders für Freunde gemächlicher Taktik-Ballerei eine Empfehlung.
 
Daher eine gute bis sehr gute Multiplayer-Erfahrung.
 Autor:
Dominik Weber
Testbericht
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