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Rainbow Six Siege

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 Spiel-Infos: Rainbow Six Siege
Rainbow Six: Siege Boxart Name: Rainbow Six Siege (PAL)
Entwickler: Ubisoft Montréal
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 01. Dezember 2015
Genre: Shooter - Taktik
Spieler: 1 (5 vs. 5 online)
Features:

Ubisoft wagt den großen Schritt und möchte ein bisher seltenes Genre auf Konsole etablieren. Kurzerhand bediente man sich an der hauseigenen Rainbow Six-Marke und formte daraus einen waschechten Teamshooter vom Kaliber eines Counter Strike. Versuche dieser Art sind bisher rar gesät, da sich Taktikshooter bisher eher im PC-Bereich heimisch fühlen. Ob dieses Konzept jedoch auch auf einer Konsole funktionieren kann, lest ihr in unserem Test.
 
Es gibt sie überall auf der Welt und sie führen nichts Gutes im Schilde. Die Rede ist von bösen Jungs. Ihnen gegenüber stehen die verschiedensten Spezialeinheiten, die die verschiedensten Länder im Laufe ihrer Geschichte hervorgebracht haben. FBI, GSG9, Speznaz oder GIGN. Bei besonders schweren kriminellen Übergriffen sind genau diese Jungs und Mädels gefragt, denn die normale Polizei ist für diese Spezialeinsätze nicht ausgebildet oder ausgerüstet. Raindbow Six Siege thematisiert diese Art Spezialeinsätze und verpackt sie in einem Online-Teamshooter. Eine Kampagne oder eine generelle Geschichte sucht ihr in der Menü-Auswahl vergeblich. Bei Rainbow Six Siege habt ihr lediglich die Auswahl zwischen den verschiedenen Modi bzw. Einsätzen. Hier gilt es Geiseln zu retten oder zu bewachen, Bomben zu entschärfen oder einfach nur das gegnerische Team zu neutralisieren. Gespielt wird in Teams mit jeweils 5 sogenannten Operatoren, die jeweils über eigene Skills und Waffensets verfügen. Auf Seite der deutschen GSG9 trefft ihr Beispielsweise auf Blitz. Einem wahren Hünen, der seinen Kameraden mit seinem taktischen Schild bei Bedarf Deckung spendiert. Das Schild kann darüber hinaus einen Flashbang verursachen und damit Feinde blenden. Da so ein Panzerschild jedoch unhandlich ist, kann Blitz nur Pistolen als Feuerwaffe tragen. Bei Pulse, vom FBI handelt es sich um einen defensiven Charakter, der vornehmlich leichtere Maschinenpistolen für den Nah– und Mitteldistanzkampf nutzt. Seine Spezialfähigkeit ist ein Radarimpuls, der Feinde durch Wände hindurch markieren kann. Generell unterscheiden sich die Operatoren in offensiv und defensiv. Schade ist die Tatsache, dass jeder Operator nur einmal pro Team vorkommen kann. Eine Limitierung auf beispielsweise zwei Charaktere wäre angenehmer. Seid ihr nämlich noch Neuling, besitzt ihr vielleicht nur einen oder zwei Operatoren zur Auswahl. Ist nun ein Mitspieler schneller und schnappt euch diesen weg, guckt ihr in die Röhre. Dann nämlich seid ihr gezwungen mit Rookie zu spielen. Dieser hat keine besonderen Fähigkeiten und kann einfach nur „schießen“.
 
Xbox One - "Rainbow Six: Siege"-Screenshot
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Alleinunterhalter, die in ihrer Kindheit öfter Rambo und Konsorten geschaut haben, sind bei Rainbow Six Siege falsch. Sind die Teams gleichwertig mit guten Spielern gespickt, haben Möchtegern-Helden wenige Chancen auf Erfolg. Gute Absprache und taktisches Zusammenspiel sind hier der Schlüssel zum Erfolg. Lokalisiert eure Ziele und sichert die Zugangspunkte vor möglichen feindlichen Ausreißern. Jetzt solltet ihr euch absprechen und euren Zugriff genau planen. Brecht ihr direkt durch verschiedene Zugänge in den Geiselraum und versucht ihn zu stürmen? Zündet ihr etwas abseits eine Sprengladung um das Gegner-Team abzulenken? Die Möglichkeiten sind, dank der vielen technischen Spielereien die euch zur Verfügung stehen, schier unendlich. Wie auch immer ihr aber vorgeht: Wenn alle aus dem Team mitziehen, klappt es am besten. Habt ihr ein oder zwei Träumer im Team, habt ihr kaum eine Chance auf den Sieg. Es sei denn auf der Gegnerseite hat das Matchmaking euren Gegnern ebenfalls zwei Träumer ins Team gewählt.
 Autor:
Dominik Weber
Testbericht
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