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Q.U.B.E.: Director´s Cut

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 Spiel-Infos: Q.U.B.E.: Director´s Cut
Xbox Live Arcade - Q.U.B.E.: Director´s Cut Boxart Name: Q.U.B.E.: Director´s Cut (PAL)
Entwickler: TBA
Publisher: TBA
Erhältlich seit: 22. Juli 2015
Genre: Geschick & Puzzle
Spieler: 1
Features:
keine
Trotz des immensen Erfolgs der Portal-Reihe von Valve hat das Genre der First-Person-Puzzlegames keinen zweiten Frühling erlebt. Woran könnte das liegen? Es braucht ein gewisses Talent, um ansprechende Rätsel zu kreieren, die weder über- noch unterfordern. Außerdem sollte die grundlegende Mechanik mit einem eigenen Kniff überzeugen - eben genau wie die Portal-Gun. Die drei britischen Indie-Entwickler hinter Q.U.B.E.: Directors Cut behaupten, genau dies geschafft zu haben. Eine These, die zuerst an meinen Gehirnzellen überprüft werden musste!

The Qube is a lie!
Gleich auf den ersten Blick wird klar, dass die Entwickler Valves Hit-Titel als Quelle der Inspiration herangezogen haben. Ohne Erinnerung findet sich der Spieler in einer steril-weißen Rätselanlage wieder, die mit Räumen voll immer schwieriger werdenden Aufgaben aufwartet. Eine Astronautin auf der Internationalen Raumstation erzählt euch, dass ihr euch im Inneren eines außerirdischen Würfels befindet, der die Erde bedroht. Eure Aufgabe: Die Gefahr in ihre achteckigen Einzelteile zerlegen. Doch es kontaktiert euch eine zweite Person, die behauptet, dass alle Geschichten über Weltraum-Würfel frei erfunden sind. Stattdessen seid ihr lediglich ein Versuchskaninchen in einer grausamen Testanlage, das mit der Hoffnung auf Erfolg motiviert werden sollen. Schnell wird dem Spieler klar, dass nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Doch wer erzählt die Wahrheit? Die Story wird jeweils über englische Sprachkommunikation zwischen den einzelnen Räumen vorangetragen, sodass sie nicht beim Kopfzerbrechen stört. Ganz im Gegenteil, ich empfand sie durchaus spannend erzählt und wollte herausfinden, wie die Geschichte aufgelöst wird. Die passende isolierte Stimmung wird mit den sphärischen Klängen des Soundtracks und der schlichten Optik unterstützt. Letztere ist nicht originell, aber durchaus ansehnlich und dem Spielkonzept dienlich.

Powerglove mal anders
Euer Gadget zum Lösen der Rätsel ist auf den ersten Blick weniger beeindruckend als die Portal-schiessende Wumme. Dafür sind die zwei leuchtenden Handschuhe aber deutlich schicker. Doch abseits von rein modischen Qualitäten sind sie außerdem ziemlich praktisch. Schließlich könnt ihr mit ihnen nicht nur Schalter über eine Entfernung bedienen, sondern diverse Würfeltypen manipulieren. Rote lassen sich in bis zu drei Stufen ausfahren, mit gelben könnt ihr eine Treppe bauen, blaue schleudern Dinge durch die Luft. Außerdem lässt sich mit violetten Würfeln gleich ein Teil des Levels drehen. Mit diesen Grundvoraussetzungen haben die Entwickler eine Reihe abwechslungsreicher, Physik-basierter Rätsel entwickelt.
 Autor:
Robert Stotzem
Testbericht
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