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Quantum Break

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Mein Verbündeter ist die Zeit
Mindestens genauso wichtig wie eine gute Story ist das Gameplay. Glücklicherweise kann Quantum Break auch hier überzeugen. Manch einer würde vielleicht behaupten, dass das lineare Design des Spiels veraltet wirkt, aber ich möchte dem ganz klar widersprechen. Der Third Person-Shooter bietet ein gut designtes Kampfsystem mit abwechslungsreichen Gefechten! Jack Joyces Gefechte mit Monarch Solutions könnt ihr anfangs noch mit einer Handvoll Schusswaffen bestreiten. Zur Auswahl stehen diverse Automatikwaffen, Shotguns und Pistolen - genug um sich nach eigenem Geschmack auszustatten. Bereits in den ersten Spielstunden lernt Jack aber mit seinen Zeitkräften umzugehen. Was auch bitter nötig ist, denn auch Monarch macht sich die wortwörtlich zerbrochene Zeit zu Nutze. Es ist diese Kombination von Superkräften und starken Shooter-Mechaniken, die Quantum Break auch hinsichtlich des Gameplays deutlich vom Durchschnitt abheben.
 
Um gegen die Überzahl an Feinden zu bestehen könnt ihr die Zeit für kurze Zeit stoppen, um euch an eine sichere Position zu begeben. Geratet ihr trotzdem in einen Kugelhagel, lasst ihr einfach ein Zeitschild entstehen, an dem Kugeln abprallen. Dem Angriff kontert ihr dann beispielsweise mit einem Zeitstopper um einen Gegner herum, welcher sich daraufhin für kurze Zeit nicht bewegen kann. Auf ihn gefeuerte Kugeln bleiben daraufhin ebenfalls in der Luft stehen, um beim Zusammenbruch des Zeitstoppers mit noch mehr Wucht einzuschlagen. Eure Fähigkeiten erlauben es euch kreativ zu werden und ganz auf Cover zu verzichten. Doch all diese neuen Fähigkeiten sollten auch Shooter-Anfänger nicht abschrecken. Ganz im Gegenteil: das Spiel bietet eine seichte Lernkurve. Ich empfand es außerdem selbst im höchsten Schwierigkeitsgrad noch als zu einfach. Daran konnten selbst Feinde, die sich die Zeit ebenfalls zu Nutze machen, kaum etwas ändern.

Abseits der Kämpfe nimmt sich Quantum Break aber auch immer wieder Zeit für ruhigere Momente. Mal müssen simple Rätsel gelöst werden, oder das Vorankommen ist nur mit einer kurzen Sprung- und Kletterpartie möglich. Remedy Entertainment gibt euch aber auch oft die Gelegenheit das Level in Ruhe zu erkunden, um dabei die bereits angesprochenen Sammelgegenstände und Chrononpartikel zu finden. Letztere lassen sich in Upgrades eurer Fähigkeiten investieren. Schlussendlich resultiert aus all diesen Elementen ein gut aufeinander abgestimmter Gameplay-Loop.
 Autor:
Robert Stotzem
Testbericht
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Leserwertung:
8.0