Xbox One » Tests » P » Pflanzen gegen Zombies: Garden Warfare 2

Pflanzen gegen Zombies: Garden Warfare 2

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
 Spiel-Infos: Pflanzen gegen Zombies: Garden Warfare 2
Pflanzen gegen Zombies: Garden Warfare 2 Boxart Name: Pflanzen gegen Zombies: Garden Warfare 2 (PAL)
Entwickler: PopCap Games
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 25. Februar 2016
Genre: Shooter - 3rd Person
Spieler: 1 - 24
Features:
keine
Unsere Geschichte wurde stark durch Kriege beeinflusst und Kriege selbst wurden durch die Technologien der jeweiligen Zeit geprägt. Vom Knüppel, über das Schwert, bis zu Schusswaffen und ferngesteuerte Drohnen, hat sich die Art wie gewaltsame Konflikte ausgetragen werden stets verändert. Wenn es nach PopCap geht, sind Sonnenblumensamen und faulige Finger die logische Konsequenz dieser Entwicklung. Denn die Pflanzen haben wieder Streit mit den Zombies und deshalb geht die Garden Warfare in die zweite Runde. Die Schlacht nimmt diesmal noch größere, buntere und chaotischere Ausmaße an. Funktioniert Pflanzen gegen Zombies: Garden Warfare 2 genauso gut wie der Erstling, oder bietet der Third Person-Shooter zu viel des Guten?
Ein Kampf entscheidet noch nicht den Krieg
2014 erschien die erste Ausgabe des Multiplayer-Spin-Off und überzeugte mich trotz anfänglicher Skepsis mit seinem Charme und der guten Spielbalance. Das beliebte Tower Defense-Konzept wurde gekonnt in einen bunten Shooter übersetzt, der sich durch seine kreativen Spielcharaktere auszeichnete. Statt wie in anderen Spielen Soldaten mit den gewünschten Waffen auszustatten, melden sich in Garden Warfare 2 satte sieben vorgefertigte Klassen pro Fraktion, also insgesamt 14, zum Kampf um Ruhm, Ehre und euren Vorgarten. Auf Seiten der Pflanzen kehren der nahkampfbasierte Chomper, der Peashooter-Allrounder, die auf Fernkampf ausgelegte Kaktee und die Sonnenblume mit ihren heilenden Strahlen zurück. Bis auf subtile Anpassungen, die der Spielbalance zugutekommen, hat sich im Fähigkeiten-Set der Veteranen nichts geändert. Wer also den Vorgänger bereits kennt, sollte sich mit seinem Favoriten auch jetzt wieder schnell heimisch fühlen. Selbiges gilt natürlich auch für den Wissenschaftler-, All-Star-, Ingenieur- und Soldaten-Zombie, die wir bereits aus dem ersten Teil der Reihe kennen.

Neue Gewächse ergänzen die Möglichkeiten eines Pflanzen-Spielers deutlich. Rosie übernimmt die Rolle eines Art Zauberers, welcher Gegenspieler verlangsamen oder in eine hilflose Ziege verwandeln kann. Doch Vorsicht: Nach wenigen Treffern landet sie auf dem Komposthaufen! Major Mais hingegen weiß sich auch in den hitzigsten Gefechten zu wehren. Von Gegnern umringt reicht ein Knopfdruck und ihr wirbelt durch die Luft und heizt den Gegnern unter euch mit Popcorn ein. Um allzu brisante Situationen zu vermeiden, kann die neue Zitron feindlichen Beschuss mit ihrem Schild abwehren oder die Zombies wie Samus Aran im Morphball mit ihrem Rollmodus durcheinander bringen. Auch die Untoten haben ein paar neue Gräber freigeschaufelt. Der Wicht wuselt zunächst als leichte Beute über die Schlachtfelder, um nach Ablauf eines Timers einen mächtigen Mech zu ordern. Titanfall lässt grüßen! Käpt’n Totbart versteckt sich in seinem großen Eichenfass und dringt so hinter die gegnerischen Linien vor. Mit Super Brainz besitzt nun auch das Zombie-Team einen Nahkämpfer. Es ist beeindruckend, wie gut diese, hinsichtlich Geschwindigkeit, Stärke und Fähigkeiten so enorm unterschiedlichen Figuren, auf dem Schlachtfeld funktionieren. Das liegt vor allem daran, dass es für jeden Charakter einen Gegner gibt, der dessen Fähigkeiten auskontert. Der Spielbalance zu Gute kommt außerdem, dass Fähigkeiten, die in Teil 1 noch den Pflanzen vorbehalten waren, nun auch bei den Zombies zu finden sind und umgekehrt.
 Autor:
Robert Stotzem
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
-