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Life is Strange: Episode 2 - Out of Time (PS4)

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 Spiel-Infos: Life is Strange: Episode 2 - Out of Time (PS4)
Xbox Live Arcade - Life is Strange: Episode 2 Boxart Name: Life is Strange: Episode 2 - Out of Time (PS4) (PAL)
Entwickler: Dontnod Entertainment
Publisher: Square Enix
Erhältlich seit: 25. März 2015
Genre: Adventure
Spieler: 1
Features:
keine

Dieser Test basiert auf der PlayStation 4-Version von Life is Strange. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden Xbox One-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen. 

Wir schauen uns in fünf separaten Tests das neue Adventure von Dontnod Entertainment genauer an und erzählen euch, was die einzelnen Episoden jeweils zu bieten haben. In unserem zweiten Test geht es um Episode 2: „Out of Time“. Stellt euch vor ihr wacht eines Tages auf und besitzt plötzlich die Fähigkeit die Zeit zurückzudrehen. Was würdet ihr tun? Genau mit dieser Frage muss sich Max Caulfield in Life is Strange auseinandersetzen.

Neuer Fokus
Nachdem wir in der ersten Folge mit den neuen Kräften von Max Bekanntschaft machen und durch ihre geheimnisvollen Visionen erfahren konnten, dass in weniger als fünf Tagen eine gewaltige Naturkatastrophe das kleine Städtchen Arcadia Bay zerstören wird, vernachlässigt die zweite Episode diese Rahmenhandlung wieder etwas und konzentriert sich stattdessen mehr auf die Probleme, welche es derzeit an der Blackwell Academy zu lösen gilt. Allen voran macht dort nämlich gerade ein virales Video von Max' Klassenkameradin Kate die Runde. Das Video, welches die eigentlich schüchterne Kate in einigen sehr peinlichen und unangenehmen Situationen zeigt, wurde nämlich ohne ihren Willen aufgenommen und ins Internet hochgeladen. Hinzu kommt, dass sie sich nur noch verschwommen an diesen Abend erinnern kann, weshalb sie einen Mitschüler unter Verdacht hat, der sie unter Drogen gesetzt haben muss. Die Folgen sind klar – Kate wird unfreiwillig zum negativen Gesprächsthema Nr.1 unter den Schülern der angesehenen Kunsthochschule. Wie sehr ihr das ganze zusetzt und welche Konsequenzen das auch für Max hat, zeigt sich bereits zum Ende der Episode. Als Max hat der Spieler hierbei nämlich durch etliche Entscheidungen die Wahl, ob und auf welche Weise er dem Mobbing entgegenwirkt.
Weder schwarz noch weiß
Neben dem ganzen Drama um Kate, nimmt sich das Spiel aber auch für seine anderen Charaktere wieder viel Zeit. Wir lernen so zum Beispiel Chloes Mutter kennen, bekommen ein besseres Verständnis von der Freundschaft zwischen Chloe und der vermissten Rachel Amber oder weitere Einblicke in das Verhältnis zu ihrem neuen Stiefvater. Ohnehin gewinnen viele der Figuren weiter an Tiefe und kaum einer der Charaktere wirkt noch so eindimensional, wie man es nach der ersten Episode hätte vermuten können. Wenn einem das Verhalten einer Person damals noch merkwürdig erschien, kann das durch neue Erkenntnisse in Episode 2 schon wieder ganz anders aussehen. Genauso verhält es sich auch mit den Entscheidungen, die man während des Abenteuers trifft. Es gibt oftmals keine eindeutig guten oder bösen Entscheidungen, sondern nur Konsequenzen deren Folgen man noch nicht absehen kann und diese können gerne mal von beidem etwas haben. Das ist insbesondere deswegen gelungen, weil man sich trotz Max' Zeitrückspulmechanik niemals vorkommt, als würde man damit das Spiel austricksen können. Man gewöhnt sich schnell daran diesen Komfort zu nutzen und sich alle möglichen Ausgänge einer Aktion oder Konversation anzuschauen, bevor man zum nächsten Akt übergeht. Doch gerade diese falsche Sicherheit haben sich die Entwickler in Episode 2 auch in genialer Weise zu nutze gemacht und so einen nervenaufreibenden Höhepunkt geschaffen.
 Autor:
Christoph Jäger
Testbericht
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