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LEGO Marvel Super Heroes (PS4)

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 Spiel-Infos: LEGO Marvel Super Heroes (PS4)
LEGO Marvel Super Heroes Boxart Name: LEGO Marvel Super Heroes (PS4) (PAL)
Entwickler: Traveller´s Tales
Publisher: Warner Bros. Interactive Entertainment
Erhältlich seit: 22. November 2013
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1-2
Features:
keine

Dieser Test basiert auf der PlayStation 4-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden Xbox One-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.

 
Schon vor vielen, vielen Jahren waren die bunten Steinchen von LEGO ein Tor in eine Fantasiewelt, der schlichtweg keine Grenzen gesetzt waren. Die abstrusesten Geschichten entstanden durch die bloße Vorstellungskraft der kleinen und großen Kinder – abseits irgendeines Bildschirms. Doch auch in Videospielform verlieren die Steinchen kaum etwas von ihrem Reiz und so kam es, dass es inzwischen ja schon eine gewohnte, jährliche Routine geworden ist, dass in den letzten Monaten des Jahres ein neuer Ableger der beliebten LEGO-Reihe seinen Weg in die Videospielregale schafft. Mit LEGO Marvel Super Heroes steht dabei diesmal ein Franchise auf der Liste, das mit seinen unzähligen Charakteren und Geschichten eigentlich wie geschaffen für ein kreatives LEGO-Abenteuer zu sein scheint. Oder etwa nicht? 
 
Avengers assemble! 
Manhatten wird bedroht. Mal wieder. Nur diesmal nicht von einem einzelnen Bösewicht, nein,  diesmal plant Dr. Doom, Erzrivale der Fantastischen Vier, durch die kosmischen Kräfte des Silver Surfers den tödlichen „Dr. Doom's Doomray of Doom“ als geheimste Geheimwaffe herzustellen. Aber nicht nur Dr. Doom alleine steckt hinter dieser Sache. Alles was sich in der marvelschen Superschurken-Riege einen Namen gemacht hat, schließt sich seinen teuflischen Plan an Manhatten und nebenbei die ganze Welt zu unterwerfen. Alleine kommt man gegen diese Übermacht natürlich ebenso wenig an, weshalb sich kurzerhand auch die guten Jungs zusammengeschlossen haben. Und so müssen sich Thor, Wolverine, Spiderman, Hulk, Mr. Fantastic und noch viele weitere Helden Seite an Seite gegen die Mächte des Bösen vereinen, um die Bedrohung ein für alle Mal zu stoppen. 
Erzählt wird die Geschichte der vereinten Comic-Helden durch eine kurze Einführung einer S.H.I.E.L.D-Agentin, die vor jeder Mission einen kurzen Überblick über die derzeitige Lage gibt, sowie kurzen, charmanten Zwischensequenzen, die mit massig Wortspielen um sich werfen. So redet zum Beispiel Reed Richards, der Gummimensch und Kopf der Fantastischen Vier, immer wieder vom „langen Arm“ des Gesetzes. Auch der gewohnte LEGO-Humor darf natürlich nicht fehlen, schafft es hier jedoch leider oftmals dem Spieler lediglich ein müdes Lächeln zu entlocken. Gerade gegen Ende schwingt sich dieser jedoch wieder auf ein gewohnt hohes Niveau. Ganz besonders Deadpool und dessen Kommentare hatten es uns angetan, aber das ist bei einem abgedrehten Charakter wie ihm ja eigentlich auch überhaupt kein Wunder. 
 
Das eigentliche Spiel schickt den Spieler mit einigen Helden durch insgesamt 15 verschiedene Story-Abschnitte, die leider allesamt demselben Schema folgen. Mit zwei bis vier Charakteren streift man durch die Abschnitte, prügelt auf feindliche Klötzchenmännchen ein und zertrümmert die Umgebung, um möglichst viele Steinchen – Studs genannt – einzusammeln. In jedem Level wartet ebenso der legendäre Comic-Zeichner Stan Lee höchstpersönlich darauf, dass ihr ihm aus der Bredouille helft. Bis zum Ende eines jeden Levels warten dann auch noch einige Rätsel darauf von euch gelöst zu werden, welche es allerdings eigentlich kaum verdienen überhaupt „Rätsel“ genannt zu werden. Denn bevor man überhaupt auch nur überhaupt in Verlegenheit kommen könnte nachzudenken, wie es denn weitergeht, bekommt man in den meisten Fällen von Agent Coulson bereits gesagt, welche Art von Charakter denn überhaupt mit den nötigen Objekten interagieren kann. Denn selbstverständlich ist kein Superheld wie der andere – ein jeder verfügt über andere Fähigkeiten, so kann Wolverine zum Beispiel durch gegnerische Angriffe nicht sterben, sondern wütet munter als Skelett weiter und ist zudem in der Lage durch seine Klauen Objekte auszugraben und spezielle Krallenschalter zu aktivieren. Ebenso erlauben ihm seine tierischen Sinne Dinge wahrzunehmen, die den anderen verborgen bleiben. Hulk hingegen hat übermenschliche Kräfte, kann dadurch besonders große LEGO-Gegenstände durch die Gegend schleudern, ohne einen Kratzer durch Giftmüll waaten und sich bei Bedarf auch in sein menschliches Alter Ego Bruce Banner verwandeln.
 Autor:
Barbara Bleier
Testbericht
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