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Forza Motorsport 5

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 Spiel-Infos: Forza Motorsport 5
Forza Motorsport 5 Boxart Name: Forza Motorsport 5 (PAL)
Entwickler: Turn 10 Studios
Publisher: Microsoft Studios
Erhältlich seit: 22. November 2013
Genre: Racer
Spieler: 1-2 (offline), 2-16 (online)
Features:
Force Feedback Lenkrad, Kinect-Features
Die Forza Motorsport-Reihe mauserte sich über die vergangenen beiden Generationen zu der am besten bewerteten Rennspielsimulationsserie der Videospielneuzeit und debütiert mit der inzwischen fünften Iteration auf der nun mehr dritten Heimkonsole aus dem Hause Microsoft. Gelang es den Turn 10 Studios schon zum Launch der Xbox One eine wahre Next-Gen-Spielerfahrung abzuliefern oder handelt es sich nur um schnelles Schein-Tuning des Vorgängers? Wir sind für euch über den Asphalt gebrettert und berichten euch von der wilden Fahrt.

Verschmelzung von Auto und Fahrer
Forza Motorsport 4 hat vor zwei Jahren die Messlatte ziemlich hoch gelegt und überzeugte mit einer Reihe neuer Features sowie dem generellen Umfang allumfassend. Zwar überarbeitete man die Gegner-KI nochmals grundlegend und erzeugte damit lebendigere Rennen, doch das Gefühl von geskripteten Fahrbahnen blieb trotzdem bestehen. Erst jetzt mit Forza Motorsport 5 und dem Cloud-basierten Drivatar-Konzept spürt man den Unterschied schon nach wenigen Metern. Dank den von anderen Spielern gesammelten Daten des Fahrverhaltens, tretet ihr gegen deren Geister an, die gleichzeitig auf die aktuelle Rennsituation achten. Vergangenheit sind endlich typische Schlangenlinien und das Halten fester Fahrbahnen der Gegner. Nein, es überrascht einen vielmehr wie menschlich die Opponenten zu Werke gehen. Plötzlich suchen sie die enge Bahn, versperren euch den Weg oder versuchen euch von der optimalen Fahrbahn zu verdrängen, während ihr weiter vorne die Gegner öfters abseits der Strecke beobachten könnt. Sicherlich gab es diese Art der Gegner bereits in der Shift-Reihe von Need for Speed zu beobachten, doch wurde man das Gefühl nicht los, dass dies einfach alles geskriptet wurde. Nun aber habt ihr eine wahre Mehrspieler-Session während eurer kompletten Karriere zur Verfügung, die sogar individuell anpassbar ist. Genauso wie ihr die Boni durch das Ein- bzw. ausschalten der Fahrhilfen erhalten könnt, legt ihr auch die Drivatar-Schwierigkeit vor dem Rennen passend zu euren Fähigkeiten fest. So stellt ihr sicher, dass die Gegnerstärke optimal abgestimmt ist und ihr nicht einsam eure Runden dreht, nachdem ihr bereits nach der ersten Runde all eure Mitstreiter Staub fressen lassen habt. Es resultieren bis zum Ende spannend bleibende Rennen, die für weitaus mehr Dauerspaß sorgen als in anderen Genre-Ablegern. Hinzu kommen die 16 Fahrzeuge auf der Strecke, die genug Potenzial für klassische Racing-Szenarios bieten.
 Autor:
Dominic Ruthardt
Testbericht
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Leserwertung:
8.5