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Fighter Within

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 Spiel-Infos: Fighter Within
Fighter Within Boxart Name: Fighter Within (PAL)
Entwickler: TBA
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 22. November 2013
Genre: Beat 'em Up
Spieler: 1-2
Features:
Kinect Sensor erforderlich
Microsoft hatte bereits mit dem Kinect-Sensor für Xbox 360 große Ambitionen. Emotionale Erlebnisse und lebensechte Interaktionen wurden in diversen Techdemos versprochen. Auch das Beat 'em Up sollte mit Hilfe des Sensors revolutioniert werden. Was Fighters Uncaged dann aber ablieferte, glich eher einem Versuch das Genre komplett zu begraben. Umso erstaunlicher, dass trotz der harschen Kritik auf Xbox One der geistige Nachfolger Fighter Within die neue Version von Kinect vorstellen soll. Hat man bei Ubisoft also aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt? Nein!

Die Alternative für den A-Knopf
Beim ersten Start des Spiels waren wir durchaus offen für einen guten Brawler mit Bewegungssteuerung. Schließlich haben Spiele wie Marvel Avengers: Kampf um die Erde bewiesen, dass man durchaus spaßige Ergebnisse erzielen kann, wenn man Microsofts Hightech-Kamera richtig nutzt und deren Schwächen umgeht. Unsere Erwartungen für Fighter Within haben aber gleich einen heftigen Dämpfer verpasst bekommen, als wir versuchten, die ersten Menüpunkte auszuwählen. Um eure Eingabe hier zu bestätigen, müsst ihr die Unterpunkte mit ausgestrecktem Arm drücken. Genauso, wie ihr es auch vom Dashboard der Konsole kennt. Hier funktioniert diese eigentlich clevere Methode allerdings nur sehr unzuverlässig. Meistens reagiert das Interface gar nicht oder es werden sogar unerwünschte Spielmodi angesteuert. Sobald ihr dann im Spiel selbst seid, reagiert die Steuerung leider kaum besser und der erste von vielen Frustmomenten baut sich auf. Doch gebessert hat sich unsere Stimmung leider nicht.

Button Mashing im Jahr 2013
Wann immer jemand keine Erfahrung mit einem Beat 'em Up hat, hämmert er wild auf die Tasten, in der Hoffnung den Gegner schnell zu Boden zu werfen. Das Äquivalent hier dazu ist planloses Luftboxen, bis es zu einer Combo kommt und eine kurze Zwischensequenz ausgelöst wird. Mit dieser Methode gewinnt ihr einen Großteil der Kämpfe. Versucht gar nicht erst Haken, gerade Faustschläge oder gar Tritte miteinander zu kombinieren. Selbst diese simplen Bewegungen werden vom Spiel mit einer extremen Verzögerung umgesetzt. Gezieltes Vorgehen ist so kaum möglich. Immerhin unterscheidet das Spiel weitestgehend kompetent zwischen diesen verschiedenen Angriffen. Sobald es aber darum geht einen Stab in der Arena aufzuheben oder einen Wurf auszuführen, handelt es sich um eine Sache des Glücks, dass eure Eingabe korrekt gedeutet wird. Das Todesurteil für jedes Beat 'em Up!
 Autor:
Robert Stotzem
Testbericht
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