Xbox One » Tests » F » Far Cry Primal (PS4)

Far Cry Primal (PS4)

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
FAZIT
Far Cry Primal versetzt uns zurück in eine Welt, in der Menschen noch nicht an der Spitze der Nahrungskette stehen. Wir sind umgeben von gefährlichen Raubtieren und feindlich gesinnten Stämmen. Schon allein diese Tatsache lässt einen zunächst nicht davon ausgehen, dass man es hier mit einem üblichen Far Cry-Ableger zu tun hat. Mittels mächtiger Keulen lassen sich haarlose Zweibeiner erstaunlich wuchtig aus den Fellpantoffeln hauen. Zugefügte Wunden werden schonungslos brutal und detailgetreu dargestellt und auch das Kampfgeschehen weiß mit seinem Hau-Drauf-Charme zu überzeugen. Einzig und allein schade ist es, dass man an den bereits bekannten Eroberungsmechaniken für Dörfer festhält. Hier geht man ähnlich wie bei den Vorgängern vor und nimmt ein Gebiet nach dem anderen ein. Auch die Herangehensweise beim Einnehmen hat sich nicht grundlegend geändert – wenn man zu Plump in einen Außenposten einmarschiert, können die Gegner mittels Elfenbein-Horn nach Verstärkung tröten. Aber davon abgesehen bietet Primal durch das Bestienzähmen auch eine nette und kreative Neuerung. Vor allen Dingen, sobald man den Säbelzahntiger freigeschaltet hat und diesen auch als schnelles Fortbewegungsmittel nutzen kann. Auch wenn sich Far Cry Primal nicht in allen Punkten von seinen Vorgängern abheben kann, macht es definitiv Spaß und weiß zu überzeugen. Für all diejenigen, die sich bislang in der Serie sehr wohl gefühlt haben, wird Primal eine gelungene Abwechslung bieten. 
 
Daher für Einzelspieler sehr gut
 Autor:
Jennifer Reichel
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
-