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Far Cry Primal (PS4)

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Mittelpunkt des Spektakels
Das wilde und majestätische Land Oros mit seinem atemberaubenden Tal voller Mammutwälder, karger Taiger und feuchten Sumpfgebieten, ist eine wunderschön inszenierte offene Welt, in der Gefahren hinter jedem Fels und Stein lauern. Man bekommt einen einmaligen Einblick in eine Umgebung, wie sie war, bevor der Mensch sie sich Untertan machte. Dabei folgt der Handlungsfaden des Spiels keiner bestimmten Linie. Es steht jedem Spieler frei, welchen Aufgaben er sich als nächstes annehmen möchte und wie schnell man sich in die Tücken der Umgebung vorantastet. In Far Cry Primal gibt es keinen Erzgegner wie Vaas oder Pagan Min, sondern eine feindselige Welt, in der man sich zurechtfinden muss. Im Norden von Oros ist der Stamm der Udam zuhause. Diese sind eine eher primitiv veranlagte Rasse und konnten sich nur durch Kannibalismus und Inzest vor dem Aussterben retten. Geführt von ihrem Anführer Ull kämpft diese fast ausgelöschte Zivilisation mit allen Mitteln um ihr Überleben. Im Süden des Landes findet man hingegen den Stamm der Izila vor. Diese sind technologisch und gesellschaftlich das am weitesten entwickelte Volk von Oros. Sie haben gelernt, das Land zu kultivieren und Feuer als Waffe zu nutzen – sie fühlen sich gegenüber der anderen Völker überlegen und tyrannisieren, angeführt von ihrem Häuptling Batari, die anderen Stämme. Um den Einfluss der gegnerischen Stämme zu dezemieren und den Standpunkt der Wenja zu stärken, gibt es in den Regionen insgesamt 15 Außenposten und 16 Leuchtfeuer, welche man mit Gewalteinwirkung vereinnahmen kann. Hierfür müssen wir einfach alle dort vorkommenden Gegner auslöschen und bei den Leuchtfeuern (wie der Name schon sagt) zusätzlich noch ein großes Feuer entfachen. Die KI der Gegner passt sich der Schwierigkeit des jeweiligen Aufgabengebiets an und stellt so mit der Zeit auch eine zunehmende Herausforderung dar. Wobei sich dann die stärkeren Stammeskrieger nicht so einfach per einmaligem Keulenhieb ausschalten lassen. Wer sich selbst richtig fordern möchte, kann den Schwierigkeitsgrad übrigens jederzeit im Spiel anpassen - von Einfach bis Experte sollte für jeden was dabei sein.
 
Darüber hinaus gibt es in Oros verteilt noch unzählige versteckte Orte und Collectibles, für welche man beim Erkunden und Auffinden XP ergattern kann. Dieses Spielprinzip ist altbekannt und ähnelt der Vorgehensweise bei den Vorgängern.
Um unseren Stamm zu neuer Größe zu verhelfen, müssen wir einen neuen Zufluchtsort für die Stammesmitglieder aufbauen. Auf unserer Reise liegt es deshalb in unserer Hand, die übrig gebliebenen Wenja  zu finden und in das neue Dorf zu überführen. Hierfür ist es nicht selten vonnöten, sie aus den Fängen der feindlichen Stämme zu befreien. Außerdem werden wir auf außergewöhnliche Persönlichkeiten treffen, die uns dabei helfen können, unsere Fertigkeiten auszubauen und zu verbessern. Hierfür müssen wir ihnen in dem Dorf eigene Hütten errichten, damit wir anschließend von ihren Vorzügen profitieren können. Dadurch schaltet sich nämlich im Fähigkeiten-Menü das jeweilige Icon zu dem dazugehörigen Dorfbewohner frei und wir können mittels verdienter Fähigkeitenpunkte diese besonderen Fertigkeiten erlernen. Hierzu zählen beispielsweise Bestienmeister-Skills, durch deren Ausbau wir unseren Krieger noch gefährlichere Raubtiere zähmen lassen können. Dadurch ist es uns möglich, Takkar für die bevorzugte Spielweise individuell anzupassen.
 Autor:
Jennifer Reichel
Testbericht
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