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EA Sports UFC 2

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 Spiel-Infos: EA Sports UFC 2
EA Sports UFC 2 Boxart Name: EA Sports UFC 2 (PAL)
Entwickler: Electronic Arts Canada
Publisher: EA Sports
Erhältlich seit: 17. März 2016
Genre: Beat 'em Up
Spieler: 1 - 2
Features:
keine
In den Vereinigten Staaten wird die UFC längst in einem Satz mit den größten Sportorganisationen genannt. Als die von Medien und Fans gefeierte Ronda Rousey Ende 2015 Holly Holm durch einen gezielten Tritt zum Kopf unterlag, stand die Sportwelt Kopf. Und selbst wenn man eigentlich keinen Kontakt zu Kampfsport hat, stehen die Chancen gut, dass man auf den sozialen Medien davon gehört hat. Kein Wunder, dass EA Sports das Potential längst erkannt hat und nun bereits den zweiten Videospiel-Ableger präsentiert. Ich habe EA Sports UFC 2 in die Mangel genommen, um zu überprüfen, ob man sich den Schwächen des Vorgängers angenommen hat.

Zwei Kämpfer in acht Ecken
Wer aufgrund fortschreitender Rechtsstreitigkeiten um die Ausstrahlung des Sports in Deutschland bisher nie davon gehört hat, dürfte sich schon beim Titel des Spiels fragen, worum es denn eigentlich geht. In der bescheiden betitelten Ultimate Fighting Championship (kurz UFC) stehen sich zwei Kämpfer in einem Oktagon gegenüber. Nur ein Knockout oder die Entscheidung der Ringrichter bestimmen über Sieg und Niederlage. So weit, so gewöhnlich. Besonders interessant werden die Kämpfe durch das Aufeinandertreffen verschiedener Kampfstile. Athleten die beispielsweise als Experten im Judo gelten, treffen im Achteck möglicherweise auf talentierte Boxer. Mixed Martial Arts eben. So viel zur Theorie. In der Praxis resultiert das in sehr unterhaltsamen, aber auch brutalen Kämpfen, die nicht selten mit der Bewusstlosigkeit eines Sportlers enden. Den vielen Kampfsportarten muss man aber auch spielerisch gerecht werden. Während die erste Videospielumsetzung von EA aber vor allem an der insgesamt zu fummeligen Steuerung krankte, macht UFC 2 in dieser Hinsicht eine bessere, wenn auch nicht perfekte, Figur.

Wer den Sport kennt, weiß, dass sich im Oktagon Schläge, Tritte, Griffe und ein ausschweifender Bodenkampf die Klinke in die Hand geben. Um diese Kampfphasen authentisch als Videospiel umzusetzen, wird euer Controller ganz schön beansprucht. Das Resultat ist eine ziemlich komplexe und am Anfang gewöhnungsbedürftige Steuerung. Für spektakuläre Angriffe wird nicht selten eine Kombination aus Bumper, Button und Stick gefordert. Das Erlernen dieser Techniken erfordert Eigeninitiative, denn ein ausführliches Tutorial, wie es sie häufig in 2D-Beat ‘em Ups gibt, sucht ihr hier vergeblich. Eine knappe Einführung beim ersten Spielstart und diverse Skill-Challenges müssen genügen. Doch nicht nur das Steuerungsschema muss sitzen, sondern auch eure Übersicht über das Kampfgeschehen. Wenn die Ausdauer eures Kämpfers kritisch ist, solltet ihr die restliche Energie nicht mit wilden Schlägen verschwenden.
 Autor:
Robert Stotzem
Testbericht
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