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Battlefield: Hardline

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 Spiel-Infos: Battlefield: Hardline
Battlefield Hardline Boxart Name: Battlefield: Hardline (PAL)
Entwickler: Visceral Games
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 19. März 2015
Genre: Shooter - Ego Shooter / FPS
Spieler: 1-64
Features:
keine
Visceral Games und Electronic Arts bitten erneut zum Tanz auf dem virtuellen Schlachtfeld. Battlefield Hardline soll dieses Mal jedoch die bekannten Pfade der Serie verlassen und neuen Wind in die Serie bringen. So dreht sich die Thematik des Titels dieses Mal nicht um das Militär weltweit konkurrierender Superkräfte, sondern um eine Polizei-Geschichte aus dem heißen Miami. Ihr steuert dieses Mal keinen top ausgerüsteten Navy-Seal mit etlichen Verdienstkreuzen und zahlreichen Schießeisen durch die Landschaft, sondern einen einfachen Cop. Es handelt sich im neusten Ableger um ein moderndes Räuber und Gendarm-Setting. So treten hier Spezialeinheiten der Polizei gegen top organisierte Verbrecherkartelle an. Massig Explosionen, moderne Schnellfeuerwaffen und schweres Gerät in Fahrzeug-Form sind dennoch auf der Disc enthalten. Verantwortlich für Battlefield Hardline zeigen sich die Jungs und Mädels vom EA-eigenen Entwicklerstudio Visceral Games. Diese machten in den letzten Jahren mit Titeln wie Dantes Inferno oder Dead Space auf sich aufmerksam. Nachdem einige Fans der Serie von Battlefield 4 etwas enttäuscht waren, kann man also gespannt sein, ob die Kalifornier dem neusten Teil der Battlefield-Serie ihre eigene Handschrift verpassen können. Deswegen wurde ich für euch zum Gesetzeshüter und Kartell-Gangster und begab mich in den Kampf für eine Handvoll Dollar und heiße Reifen.
Stopp oder meine Mami schießt!
Mit auf der Scheibe von Battlefield Hardline befindet sich selbstverständlich auch wieder eine Kampagne für Solisten. Dort erlebt ihr als Miami Police-Detective namens Nicholas Mendoza eine Geschichte über korrupte Kollegen und skrupellose Drogenbosse. Die Solo-Kampagne ist episodisch aufgebaut und wird euch für ungefähr acht Stunden ans Pad fesseln. Durch die Entmilitarisierung, die Visceral Games vornahm, spielt sich der Solo-Part des Titels auch tatsächlich merklich anders. Detective Mendoza ist vornehmlich alleine bzw. mit seiner Partnerin Khai Minh Dao unterwegs und hat als einfacher Cop deutlich weniger Feuerkraft im Gepäck als ein US-Marine. Statt Handgranaten und Sturmgewehr, seid ihr am Anfang mit einem Tazer und einer normalen Pistole in den Straßen von Miami unterwegs. Wichtiges Utensil ist außerdem eure Dienstmarke. Nähert ihr euch Verbrechern und haltet ihnen eure Marke unter die Nase, sind diese erst einmal eingeschüchtert und lassen ihre Waffen fallen. Per Druck auf den auf den rechten Stick klicken die Handschellen und ihr erhaltet Experten-Punkte. Habt ihr genug Punkte gesammelt, steigt ihr im Rang (1-15) auf und schaltet neue Gadgets, Waffen und Aufsätze für eure Ballermänner frei. Dass ihr für die reguläre Beseitigung von Feinden keinerlei Punkte gutgeschrieben bekommt, ist eine streitbare Design-Entscheidung. So schleicht ihr durch die Straßen und Häuser, versucht Wachen mit Steinwürfen zu isolieren und anschließend festzunehmen. Eine Baller-Orgie lohnt sich in den meisten Situationen schlichtweg gar nicht. Wen das jetzt abschrecken sollte, dem kann ich zumindest versichern, dass es auch Abschnitte in den Leveln gibt, wo alle Gangster auf Krawall gebürstet sind und ihr auch nur mal mit Blei sprechen könnt und solltet.
 Autor:
Dominik Weber
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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