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Xbox One Hands-On

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Kinect
Die neue Kinect-Kamera ist uns noch etwas suspekt. Nicht wegen ihrem großen Auge, sondern, weil sie noch zickig ist. Die Latenzzeit wurde uns in der Beta praktischer Weise angezeigt. Im Durchschnitt 0,96 Sekunden braucht der Sprachbefehl bis zur Ausführung. Das klingt nach wenig, macht sich aber ganz schön in einer Verzögerung bemerkbar. Die neuen Gesten funktionieren zwar, scheuen aber den Begriff Echtzeit. Oft muss der Sensor zurückgesetzt werden und die Stimme muss bei vorhandenen Nebengeräuschen doch recht laut und kraftvoll rüberkommen, ehe sich was rührt. Man versicherte uns, dass dies in einem ruhigeren Ambiente zu Hause nicht nötig wäre, und auch, dass die Tonart egal sei. Hohe, weibliche Stimmen seien ebenfalls kein Problem. Die deutsche Sprachausgabe funktioniere auch schon. Man verstand eigenen Angaben zufolge anscheinend selbst die Redmonder mit amerikanischem Akzent in Deutsch. Ihr habt den deutschen Vortrag des Redmonders nicht gehört, aber es ist kaum zu glauben, dass die Kamera das noch verstanden haben soll. Sagen wir es mal so: Ein Schweizer wäre verständlicher gewesen, aber was soll´s. Bei den neuen Gesten wie Greifen und Wegwerfen, das dank dem Erkennen der einzelnen Finger nun möglich ist, hat man auf jeden Fall eine Verbesserung durchgeführt. Dies sind glaubhaftere Bewegungsabläufe als simples Scheiben wischen in der Luft. Kinect kann auch die Lautstärke des Fernsehers regeln oder Kanäle wechseln. Ein bisschen wie bei der Wii U. Nur bislang suboptimal umgesetzt, weil man pro Sprachbefehl immer nur eine Lautstärke höher oder tiefer stellen kann und deswegen nur wie ein verspieltes Gimmick wirkt.

Xbox One Controller
Da es Microsoft eh hat: Die 100 Mio. haben sich wenigstens gelohnt! Das Xbox One-Pad wirkt nicht nur stabiler verarbeitet, sondern liegt auch einen Tick besser in der Hand. Vor allem die Grip-Oberfläche macht sich gut und die Form passt wieder wie angegossen. Die Sticks sind für die meisten Spielsituationen perfekt geeignet, bestehen den Anti-Schweiß-Test und Grip-Verlust ist eigentlich unmöglich. Nur für stupides hin- und herreißen der Sticks sind sie nicht gut geeignet. Dann rubbelt man sich nämlich leicht die Sandstein-ähnliche Materie weg. Die Tasten liegen gut, sind gut sichtbar, erkennbar und leicht zu unterscheiden, während das Steuerkreuz einen guten ersten Eindruck macht. Hier fehlt jedoch noch ein Spiel, das dauerhafte Verwendung dafür findet. Die vorderen Schultertasten haben ein sehr hartes Klicken - ein Tick zu hart. Dafür sind die hinteren Trigger das Highlight. Der Laufweg ist erneut lang genug, der Widerstand konstant auf einem angenehmen Niveau und die Rumble-Funktion kommt vor allem bei Forza Motorsport 5 richtig gut zur Geltung und vermittelt ein authentisches Feedback. Genial. Das Batteriefach hinten stört nun auch deutlich weniger, sodass pingelige Spieler nicht extra auf ein Kabel-Modell umsteigen müssen.
 Autor:
Dominic Ruthardt
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