Xbox One » Xbox One Editorials » Dawn of The Final Day - Weltuntergang auf Xbox One

Dawn of The Final Day - Weltuntergang auf Xbox One

-> Drucken -> kommentieren
Nun ist es also so weit, der Tag ist gekommen. Nicht irgendein Tag, nein, der letzte Tag. Die letzten 24 Stunden in meiner Welt sind angebrochen. Die magische Verbindung, die die bunte Welt von Xbox One am Leben erhielt, die jeden Morgen aufs neue eine Kollision des Mondes mit unserer geliebten Heimat verhinderte, ist erloschen. Statt des gewohnten Energieflusses erwartete uns heute früh nur die grausige Gewissheit: Wir alle haben nur noch 24 Stunden zu leben. Dann wird unser Leben endgültig ausgelöscht – keiner in unserer Welt wird nach Ablauf dieses Tages noch neue Abenteuer erleben können. In der Hoffnung, dass Bewohner einer anderen Welt wenigstens die Erinnerung an uns wahren, dokumentiere ich unseren Abschied von dieser Welt, auf dass es anderen Welten nicht ebenso ergeht wie der unseren.

Was genau die Ursache für die nahende Apokalypse ist, darüber gibt es verschiedene Thesen. Die meisten Bewohner unserer Welt glauben, dass unser Schamane Mumbo Jumbo, der schon früh vor dem nahenden Untergang warnte, mit seiner kryptischen Erklärung richtig liegen muss. Auch wenn ich nicht vorgeben mag, zu verstehen, was Mumbo uns mit einem bleichen Schädel mitzuteilen wusste, so möchte ich eventuellen Lesern dieser Zeilen dennoch seine Theorie nicht vorenthalten. Mumbo hat vor der gesamten Bevölkerung von Xbox One erklärt, der große Mattrick, unser Gott, habe die „Server“, die für den allmorgendlichen Energieschub unbedingt notwendig seien, abgeschaltet. Mattrick sei nicht etwa böse auf uns, Mattrick habe schlicht festgestellt, dass unsere Welt in die Tage gekommen ist, nur noch wenig Interesse in seiner Welt an der unseren existiert. So hat Mumbo uns aufgerufen, die Fassung zu wahren und erhobenen Hauptes dem Untergang entgegen zu schreiten.
http://xboxone.gaming-universe.de/screens/last_day-bild1.jpg
So edel die Bemühungen des Schamanen auch waren, so offensichtlich war es bereits, dass wohl kaum einer eine solche Angst verspürte wie er selbst. So zog er sich nach seiner ungewöhnlich mutigen Rede zusammen mit Humba Wumba in seinen riesigen Schädel zurück und ward seither nicht wieder gesehen. Einzig gelegentliche fluoreszierende Dämpfe und aufgeregte Schreie dringen von Mumbo noch an die Außenwelt. Doch Mumbos eigenwilliges Verhalten ist beileibe nicht einmalig im Verlauf unserer letzten 24 Stunden geblieben.

Ich fand es immer beeindruckend, wie Conker es geschafft hat, nach dem Verlust seiner Freundin und dem tiefen Sturz durch exorbitanten Alkohol-Konsum, sich wieder aufzurichten und sein Leben sinnvoll einzusetzen. Wenngleich seine Suche nach Geschenkboxen in Windmühlen ein wenig eigenwillig erscheinen mag, wurde er doch mit seiner neuen Freundin, die interessanterweise ebenfalls Berri hieß, glücklich und lebte ein geordnetes Leben. Jedenfalls bis zu eben diesem unheilvollen Tag. Conker nun wie in alten Tagen sturzbetrunken in der Gasse sitzen zu sehen, während ein wütender Mönch auf ihn einschimpft, stimmt mich noch betrübter als es der nahende Untergang ohnehin bereits tut.
 Autor:
Text: Sebastian Küpper, Bilder: Tosha Klotz
Editorials
Need for Speed: Reboot des Always-Online-Wahnsinns Theme
One / PS4 - Electronic Arts hat ein wegweisendes Konzept zur Spieler-Gängelung (wieder-) entdeckt! Need for Speed verlangt in der neuesten Iteration eine stetige Internet-Verbindung.
Editorial lesen
Controller 1.03 - * Patch Notes Theme
One - Microsoft bringt einen Hardware-Patch für einen Controller mit einer revolutionären Neuerung. Die Audioklinke in 3.5 mm-Standard zum Anschluss von Headsets.
Editorial lesen